Männer 55 Deutscher Meister

Mit drei Mannschaften stand der SVM in den Endspielen. Für die Frauen 30 und Männer 45 reichte es zur Silbermedaille.

Essel/Moslesfehn Diese Deutsche Meisterschaft wird den Faustball-Senioren des SV Moslesfehn wohl noch lange in guter Erinnerung bleiben: Mit drei Mannschaften hatte sich der Verein vom Küstenkanal für die nationalen Titelkämpfe in Mulsum beim TSV Essel (Landkreis Stade) qualifiziert – und alle drei Teams schafften in ihren Altersklassen den Einzug ins Finale. „Damit hatten wir im Vorfeld niemals gerechnet“, freute sich Moslesfehns Männer-45-Spieler Bodo Würdemann stellvertretend für den ganzen Verein und fügte hinzu. „Wir sind mächtig stolz auf das, was wir da geschafft haben.

Für den größten Coup sorgten die Männer 55 des SVM, denn ihnen gelang der Gewinn der Goldmedaille. Dabei begann das Turnier für die Moslesfehner alles andere als optimal – mit einer 0:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen (8:11, 7:11). In den weiteren Gruppenspielen hielt sich der SVM dann aber schadlos und bezwang ESV Rosenheim (11:8, 8:11, 11:5), Sf Bordelum (11:4, 11:4) sowie ESG Karlsruhe (13:11, 11:7). Durch einen 2:0-Erfolg gegen den TV Schluttenbach qualifizierte sich Moslesfehn für das Halbfinale, wo der TV Elsava Elsenfeld knapp ausgeschaltet wurde (6:11, 11:6, 11:8). Auch im Endspiel, wo es zur Neuauflage des Gruppenspiels gegen Rosenheim kam, geriet Moslesfehn zunächst in Rückstand, konnte das Spiel dann aber noch zu seinen Gunsten drehen (12:14, 11:7, 11:7). Die Mannschaft setzt sich mit Spielern aus Moslesfehn sowie des Nachbarvereins Wardenburger TV zusammen. Während der Hallensaison laufen die Senioren unter der Flagge des WTV auf, während sie auf dem Feld den Namen des SVM tragen. Die DM-Goldmedaille errangen Torsten Büsselmann, Hartmut Lübbers, Holger Lebeus, Heino von Aschwege, Helmut Greiner und Wilfried Lehmann.

Die Silbermedaille gewannen die Männer 45 des SV Moslesfehn. Hier gehören Bodo Würdemann, Jens Kolb, Sven Würdemann, Carsten Bischoff, Ralf Pfleger, Thomas Heinrich und Frank Schmertmann zum erfolgreichen siebenköpfigen Aufgebot. Im Turnier der Männer 45 qualifizierte sich der SV Moslesfehn mit vier Siegen in den Gruppenspielen gegen DJK Odenkirchen (15:14, 11:6), SSV Heidenau (10:12, 11:9, 11:7), TuS Oggersheim (11:9, 15:14) und DJK Süd Berlin (11:2, 11:3) auf direktem Weg für das Halbfinale. Hier wurde das Spiel gegen den Leichlinger TV zu einer knappen Angelegenheit für Würdemann und Co. (11:9, 6:11, 11:9). Völlig ausgeglichen verlief auch das Finale gegen den MTV Rosenheim. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe. „Das Ergebnis hätte genauso gut andersherum laufen können“, meinte Bodo Würdemann, der den Knackpunkt in der starken Rosenheimer Abwehr sah. Am Ende lagen die Süddeutschen knapp vorne (11:9, 12:14, 11:9), für den SVM war es die einzige Niederlage während der gesamten Feldsaison.

Ebenfalls Vizemeister wurden am Sonntag die Frauen 30 des SV Moslesfehn. Dabei scheiterten Karen Meyer, Sandra Weigt, Gesa Hilmer, Carola Wilke, Jessica Konen, Silvia Düßmann, Christina Fortino, Sabrina Ahrens und Doris Schmertmann im Finale am ewigen Widersacher TuS RW Koblenz und schrammten somit an der erfolgreichen Titelverteidigung vorbei. Als Titelverteidiger gehörten die Frauen 30 des SV Moslesfehn von vornherein zu den Mitfavoriten auf den DM-Titel. Dieser Rolle wurde das Team bereits in der Vorrunde mit vier Siegen gegen SV Düdenbüttel (11:7, 11:8), MTSV Selsingen (11:2, 13:11), TSV Niedernhall (13:11, 12:10) und SG Bademeusel (11:9, 11:9) gerecht. Auch die vorletzte Hürde im Halbfinale gegen den TSV Bardowick wurde erfolgreich genommen (8:11, 11:6, 13:11). Allerdings mussten die Moslesfehnerinnen im dritten Satz beim Stand von 8:10 zwei Matchbälle abwehren. Im Endspiel wartete der Dauerrivale vom TuS RW Koblenz mit der Ex-Moslesfehnerin Saskia Retsch in seinen

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