DFBL

SVM-Frauen treffen auf Dennach

By | 3. August 2017
Schirherrin der Frauen DM Atrid Grotelüschen CDU MDL mit Anne-Marie Glowienka und der 1. Frauenmannschaft des SVM

Schirherrin der Frauen DM Atrid Grotelüschen CDU MDL mit Anne-Marie Glowienka und der 1. Frauenmannschaft des SVM

Landkreis Die Punktspiele der Feldfaustballsaison in der 1. Bundesliga der Männer und Frauen sind abgeschlossen – die Teilnehmerfelder und die Spielpaarungen für die Deutschen Meisterschaften in Moslesfehn am 19./20. August stehen fest.

Bei den Frauen ist der SV Moslesfehn als DM-Gastgeber automatisch für das Turnier qualifiziert, auch wenn es sportlich gerechnet als Tabellenvierter der Nord-Staffel eigentlich nicht gereicht hätte. Bitter ist dies in erster Linie für den VfL Kellinghusen, der als Tabellendritter seinen Startplatz für den SVM räumen muss. Die Moslesfehnerinnen treten bei der Heim-DM im Qualifikationsspiel gegen den Tabellenzweiten der Süd-Bundesliga, den TSV Dennach, an.

Der Sieger dieser Partie trifft auf den Ahlhorner SV, der als Staffelsieger der Nord-Bundesliga schon direkt im Halbfinale steht. Gleiches gilt für den TSV Calw (1. Süd), dessen Halbfinalgegner zwischen dem Titelverteidiger TV Jahn Schneverdingen (2. Nord) und TV Eibach (3. Süd) ermittelt wird.

Bei den Männern bestreitet der Ahlhorner SV (3. Nord) sein Qualifikationsspiel gegen den TV Wünschmichelbach (2. Süd). „Für uns ist das ein unbekannter Gegner“, sagt ASV-Trainer Karsten Bilger. Außerdem stehen sich der TV Voerde (2. Nord) und der TV Schweinfurt-Oberndorf gegenüber. Im Halbfinale wartet der VfK Berlin (1. Nord) auf Ahlhorn beziehungsweise Wünschmichelbach. Auch Titelverteidiger TSV Pfungstadt steht bereits in der Runde der besten Vier.

Michael Hiller

NWZonline.dedem Link folgen

Moslesfehner Steigerungspotenzial vor Heim-DM

By | 3. August 2017

IMG_4804

Axel Brammer MDL und SPD Heino Bütow auf der Moslesfehner Sportanlage

Südmoslesfehn Gleich zwei Niederlagen am letzten Spieltag der regulären Saison mussten die Faustballerinnen des SV Moslesfehn einstecken. In Schleswig-Holstein unterlag die Mannschaft von Trainer Till Oldenbostel gegen den TSV Schülp und den VfL Kellinghusen jeweils mit 1:3.

SV Moslesfehn – TSV Schülp 1:3 (11:7, 9:11, 12:14, 3:11). Eigentlich gelang den Moslesfehnerinnen der bessere Start gegen den Tabellensechsten aus Schülp. In Vorbereitung auf die Heim-DM hatte sich Coach Oldenbostel noch einmal eine starke Leistung seiner Mannschaft gewünscht, ab dem zweiten Durchgang wendete sich das Blatt aber zusehends. „Wir haben Schülp mit unserem Spiel stark gemacht“, ärgerte sich der SVM-Coach.

SV Moslesfehn – VfL Kellinghusen 1:3 (9:11, 11:7, 10:12, 5:11). Auch im zweiten Duell gab es kein Erfolgserlebnis für die Mossis. Kellinghusen, in der Tabelle vor dem DM-Gastgeber platziert, präsentierte sich deutlich stärker. „Wir haben immer nur am Anfang den nötigen Druck gemacht“, berichtete Oldenbostel. Dann übernahm der VfL das Kommando und brachte trotz zwischenzeitlichen Ausgleichs den Sieg ins Ziel. „Wir waren einfach nicht konsequent genug“, haderte der Moslesfehner Trainer nach der Partie. Dazu brachten auch kritische Schiedsrichterentscheidung seine Spielerinnen aus dem Konzept.

„Wenn die Leistung vom Wochenende alles ist, was wir drauf haben, dann werden wir bei der DM am Sonntag nur noch zuschauen“, mahnte Oldenbostel. Für die Wochen bis zum Saisonhighlight verordnete der junge Übungsleiter nun drei Trainingseinheiten wöchentlich. „Zuletzt haben wir verstärkt in der Abwehr und im Zuspiel gearbeitet, nun legen wir den Fokus noch einmal auf den Angriff“, so der gebürtige Bardowicker. Dazu soll sein Team bei den Niedersachsen Open am kommenden Wochenende in Delmenhorst noch einmal Spielpraxis sammeln. „Trotz des Rückschlags heute bin ich mit Blick auf die Deutsche Meisterschaft guter Dinge“, erklärt Oldenbost

von Sönke Spille

NWZonline.dediesem Link folgen

TV Eibach verzichtet auf DM

By | 3. August 2017

Südmoslesfehn Mit zwei Siegen am letzten Spieltag in der 1. Frauen-Bundesliga Süd hatten sich die Faustballerinnen des TV Eibach überraschend die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Moslesfehn (19. und 20. August) gesichert. An der DM nimmt das Team aus dem Nürnberger Stadtteil aber nicht teil. Das bestätigte Andreas Schröder, Faustball-Abteilungsleiter des TV Eibach.

Zu viele Urlauberinnen

Die Qualifikation zur DM sei vor Beginn der Feldsaison nicht ansatzweise zu erwarten gewesen, vielmehr hatte sich die junge Mannschaft den Nichtabstieg als Ziel gesetzt. „Bei der Urlaubsplanung wurde der Termin der DM zu Saisonbeginn nicht berücksichtigt“, so Schröder. Urlaubsbedingt könne man nun keine konkurrenzfähige Mannschaft stellen – deswegen wolle man auf den Startplatz verzichten.

Ulrich Meiners, Präsident der Deutschen Faustball-Liga, kann die Entscheidung aus sportlicher Hinsicht durchaus nachvollziehen. „Dennoch ist das äußerst ungewöhnlich. So einen Fall hat es noch nie gegeben, eigentlich fährt jede qualifizierte Mannschaft zu einer DM“, sagte Meiners, der am Sonntagabend von der Entscheidung der Eibacherinnen informiert wurde.

Nachrücker ist der  FSV Hirschfelde

Wer nun den Platz des TVE einnimmt, sei noch offen und „in diesem Fall auch nicht in der Spielordnung eindeutig geregelt“, so Meiners. Als Nachrücker kämen aus der Süd-Bundesliga der FSV Hirschfelde (4. Platz) oder TV Segnitz (5.) in Frage. Auch der VfL Kellinghusen habe sich bereits bei Meiners gemeldet. Kellinghusen hatte in der Nord-Staffel Platz drei belegt und wäre damit sportlich für die DM qualifiziert gewesen. Jedoch wurde den Schleswig-Holsteinerinnen zum Verhängnis, dass der SV Moslesfehn (Tabellenvierter) als DM-Ausrichter von seinem automatischen Startrecht profitiert. „Wir müssen das kurzfristig in dieser Woche klären“, kündigte Meiners an.

NWZonline.dedem Link folgen

 

Moslesfehn fiebert DM entgegen

By | 3. Juli 2017

Freuen sich auf die Deutsche Meisterschaft: das Team des SV Moslesfehn mit Pokalspenderin Annemarie Glowienka (5. von links) und Schirmherrin der Frauen Astrid Grotelüschen (8. von links) Bild von Sönke Spille
Der SVM trägt die Deutsche Meisterschaft am 19. und 20. August aus. Dabei zieht Arnold von der Pütten hinter den Kulissen die Fäden. Große Tribünen bringen die Stadionatmosphäre an die Korsorsstraße.

Südmoslesfehn Eine Deutsche Feldmeisterschaft der Männer und Frauen in der Gemeinde Wardenburg: Wer sich an die letzte Austragung mit dem SV Moslesfehn als Ausrichter erinnert, gehört schon etwas länger zum Faustballgeschäft. 1995 war es, als der SVM unter freiem Himmel die besten deutschen Männer- und Frauenteams der Republik in Wardenburg begrüßte – 22 Jahre später kommt es am 19. und 20. August nun zur Neuauflage. Und während die Organisatoren damals noch in das Stadion des VfR Wardenburg umzogen, findet die Meisterschaft 2017 nun auf dem Gelände in Südmoslesfehn statt.

„Wir werden mit einer Sitzplatz- und einer Stehtribüne richtige Stadionatmosphäre schaffen“, verspricht Arnold von der Pütten, der auch bei der letzten Feldaustragung im Hintergrund die Fäden zog. Erfahrung haben er und der Verein allemal. 2009 und 2010 richtete der SV Moslesfehn die Hallen-DM der Frauen in Hundsmühlen aus, 2012 und 2013 trug die Hallen-DM der Männer in der EWE-Arena die Handschrift von der Püttens.

Gedrehtes Spielfeld

Nun also wieder eine Freiluftveranstaltung – und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. „Der Kartenverkauf ist Anfang des Monats angelaufen“, berichtet von der Pütten. So seien die ersten Bestellungen bereits eingegangen, viele weitere sollen dann folgen, wenn auch die Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft feststehen.