Bundesliga

SVM-Frauen treffen auf Dennach

By | 3. August 2017
Schirherrin der Frauen DM Atrid Grotelüschen CDU MDL mit Anne-Marie Glowienka und der 1. Frauenmannschaft des SVM

Schirherrin der Frauen DM Atrid Grotelüschen CDU MDL mit Anne-Marie Glowienka und der 1. Frauenmannschaft des SVM

Landkreis Die Punktspiele der Feldfaustballsaison in der 1. Bundesliga der Männer und Frauen sind abgeschlossen – die Teilnehmerfelder und die Spielpaarungen für die Deutschen Meisterschaften in Moslesfehn am 19./20. August stehen fest.

Bei den Frauen ist der SV Moslesfehn als DM-Gastgeber automatisch für das Turnier qualifiziert, auch wenn es sportlich gerechnet als Tabellenvierter der Nord-Staffel eigentlich nicht gereicht hätte. Bitter ist dies in erster Linie für den VfL Kellinghusen, der als Tabellendritter seinen Startplatz für den SVM räumen muss. Die Moslesfehnerinnen treten bei der Heim-DM im Qualifikationsspiel gegen den Tabellenzweiten der Süd-Bundesliga, den TSV Dennach, an.

Der Sieger dieser Partie trifft auf den Ahlhorner SV, der als Staffelsieger der Nord-Bundesliga schon direkt im Halbfinale steht. Gleiches gilt für den TSV Calw (1. Süd), dessen Halbfinalgegner zwischen dem Titelverteidiger TV Jahn Schneverdingen (2. Nord) und TV Eibach (3. Süd) ermittelt wird.

Bei den Männern bestreitet der Ahlhorner SV (3. Nord) sein Qualifikationsspiel gegen den TV Wünschmichelbach (2. Süd). „Für uns ist das ein unbekannter Gegner“, sagt ASV-Trainer Karsten Bilger. Außerdem stehen sich der TV Voerde (2. Nord) und der TV Schweinfurt-Oberndorf gegenüber. Im Halbfinale wartet der VfK Berlin (1. Nord) auf Ahlhorn beziehungsweise Wünschmichelbach. Auch Titelverteidiger TSV Pfungstadt steht bereits in der Runde der besten Vier.

Michael Hiller

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Moslesfehner Steigerungspotenzial vor Heim-DM

By | 3. August 2017

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Axel Brammer MDL und SPD Heino Bütow auf der Moslesfehner Sportanlage

Südmoslesfehn Gleich zwei Niederlagen am letzten Spieltag der regulären Saison mussten die Faustballerinnen des SV Moslesfehn einstecken. In Schleswig-Holstein unterlag die Mannschaft von Trainer Till Oldenbostel gegen den TSV Schülp und den VfL Kellinghusen jeweils mit 1:3.

SV Moslesfehn – TSV Schülp 1:3 (11:7, 9:11, 12:14, 3:11). Eigentlich gelang den Moslesfehnerinnen der bessere Start gegen den Tabellensechsten aus Schülp. In Vorbereitung auf die Heim-DM hatte sich Coach Oldenbostel noch einmal eine starke Leistung seiner Mannschaft gewünscht, ab dem zweiten Durchgang wendete sich das Blatt aber zusehends. „Wir haben Schülp mit unserem Spiel stark gemacht“, ärgerte sich der SVM-Coach.

SV Moslesfehn – VfL Kellinghusen 1:3 (9:11, 11:7, 10:12, 5:11). Auch im zweiten Duell gab es kein Erfolgserlebnis für die Mossis. Kellinghusen, in der Tabelle vor dem DM-Gastgeber platziert, präsentierte sich deutlich stärker. „Wir haben immer nur am Anfang den nötigen Druck gemacht“, berichtete Oldenbostel. Dann übernahm der VfL das Kommando und brachte trotz zwischenzeitlichen Ausgleichs den Sieg ins Ziel. „Wir waren einfach nicht konsequent genug“, haderte der Moslesfehner Trainer nach der Partie. Dazu brachten auch kritische Schiedsrichterentscheidung seine Spielerinnen aus dem Konzept.

„Wenn die Leistung vom Wochenende alles ist, was wir drauf haben, dann werden wir bei der DM am Sonntag nur noch zuschauen“, mahnte Oldenbostel. Für die Wochen bis zum Saisonhighlight verordnete der junge Übungsleiter nun drei Trainingseinheiten wöchentlich. „Zuletzt haben wir verstärkt in der Abwehr und im Zuspiel gearbeitet, nun legen wir den Fokus noch einmal auf den Angriff“, so der gebürtige Bardowicker. Dazu soll sein Team bei den Niedersachsen Open am kommenden Wochenende in Delmenhorst noch einmal Spielpraxis sammeln. „Trotz des Rückschlags heute bin ich mit Blick auf die Deutsche Meisterschaft guter Dinge“, erklärt Oldenbost

von Sönke Spille

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Moslesfehn fiebert DM entgegen

By | 3. Juli 2017

Freuen sich auf die Deutsche Meisterschaft: das Team des SV Moslesfehn mit Pokalspenderin Annemarie Glowienka (5. von links) und Schirmherrin der Frauen Astrid Grotelüschen (8. von links) Bild von Sönke Spille
Der SVM trägt die Deutsche Meisterschaft am 19. und 20. August aus. Dabei zieht Arnold von der Pütten hinter den Kulissen die Fäden. Große Tribünen bringen die Stadionatmosphäre an die Korsorsstraße.

Südmoslesfehn Eine Deutsche Feldmeisterschaft der Männer und Frauen in der Gemeinde Wardenburg: Wer sich an die letzte Austragung mit dem SV Moslesfehn als Ausrichter erinnert, gehört schon etwas länger zum Faustballgeschäft. 1995 war es, als der SVM unter freiem Himmel die besten deutschen Männer- und Frauenteams der Republik in Wardenburg begrüßte – 22 Jahre später kommt es am 19. und 20. August nun zur Neuauflage. Und während die Organisatoren damals noch in das Stadion des VfR Wardenburg umzogen, findet die Meisterschaft 2017 nun auf dem Gelände in Südmoslesfehn statt.

„Wir werden mit einer Sitzplatz- und einer Stehtribüne richtige Stadionatmosphäre schaffen“, verspricht Arnold von der Pütten, der auch bei der letzten Feldaustragung im Hintergrund die Fäden zog. Erfahrung haben er und der Verein allemal. 2009 und 2010 richtete der SV Moslesfehn die Hallen-DM der Frauen in Hundsmühlen aus, 2012 und 2013 trug die Hallen-DM der Männer in der EWE-Arena die Handschrift von der Püttens.

Gedrehtes Spielfeld

Nun also wieder eine Freiluftveranstaltung – und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. „Der Kartenverkauf ist Anfang des Monats angelaufen“, berichtet von der Pütten. So seien die ersten Bestellungen bereits eingegangen, viele weitere sollen dann folgen, wenn auch die Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft feststehen.

So werden sich bei den Männern und Frauen die jeweils drei besten Mannschaften der Nord- und Südliga in die Gemeinde Wardenburg aufmachen, um ihren Deutschen Meister auszuspielen. Sicher für die DM planen kann bereits die Frauenmannschaft des SV Moslesfehn. Sie erhält durch die Ausrichtung einen Freiplatz und wird sicher zu den Qualifikationsspielen am Samstagvormittag antreten.

Somit laufen die Planungen auch auf dem Faustballplatz – beim Team und Trainer Till Oldenbostel, der den Posten zu Saisonbeginn übernommen hat. „Eine besondere Vorbereitung auf die Meisterschaft ist nicht geplant“, verrät Oldenbostel bereits. Stattdessen visiert er ein ähnliches Programm wie vor dem Saisonstart an. „Danach sind wir gleich mit einem 4:0 in die Saison gestartet und haben als bisher einziges Team Tabellenführer Ahlhorn geschlagen“, erklärt Oldenbostel. Wichtig sei es, die nötige Spannung aufzubauen, dann traue er dem Team eine Menge zu bei dieser Meisterschaft. Für die DM wird das Spielfeld an der Korsorsstraße, anders als an den normalen Bundesligaspieltagen, gedreht. „Das wird Anfang August passieren. Für uns also genug Zeit, uns darauf einzustellen“, verspricht der junge SVM-Coach.

Zittern um Qualifikation

Zum gemeinsamen Pressetermin war auch Schirmherrin der Frauen DM und Mitglied des Bundestages Astrid Grotelüschen in Südmoslesfehn und verschaffte sich, mit Pokalspenderin Annemarie Glowienka, einen ersten Überblick über die Anlage. „Aktuell zittere ich noch um die Qualifikation der Landkreisteams“, gesteht die Ahlhornerin Grotelüschen. Sollte aber alles nach Plan laufen, werden die Frauen des Ahlhorner SV Mitte August sicher auch dabei sein. „Wenn das klappt, wünsche ich mir natürlich ein DM-Finale zwischen Moslesfehn und Ahlhorn, in dem dann das bessere Team gewinnt“, gibt sie einen ersten DM-Tipp ab.

Die Titel 1995 gewannen übrigens der TV Jahn Schneverdingen (Frauen) und der TS 1852 Hannover (Männer). Während bei den Frauen Schneverdingen auch 2017 noch im Rennen um die DM-Qualifikation ist, steht bei den Männern bereits fest, dass die Geschichte neu geschrieben wird – die Männer aus Hannover haben keine Chance: Sie haben sich nicht qualifiziert.

NWZonline.de

Sieg und Pleite am Küstenkanal

By | 3. Juli 2017

SVM-Frauen verlieren zu Hause gegen Schneverdingen. Im zweiten Spiel in der 1. Bundesliga Nord gewinnen die „Mossis“ gegen Leverkusen. Dabei erhält Karen Meyer ein Extra-Lob von SVM-Trainer Till Oldenbostel.

Moslesfehn Eine ausgeglichene Punktebilanz können die Faustballerinnen des SV Moslesfehn in der 1. Bundesliga Nord vorweisen. Auf der Anlage der diesjährigen Feld-Deutschen Meisterschaft verloren die Gastgeberinnen erst gegen den TV Jahn Schneverdingen, ehe gegen Bayer Leverkusen ein Sieg folgte.

SV Moslesfehn – TV Jahn Schneverdingen 0:3 (10:12, 9:11, 7:11). Eng ging es gegen den Zweiten der aktuellen Tabelle zu. Alle drei Sätze waren hart umkämpft, Moslesfehn verpasste es aber, in den spielentscheidenden Momenten zu punkten. „Die Begegnung hätte auch gut und gerne über fünf Sätze gehen können“, konstatierte Moslesfehns Coach Till Oldenbostel nach der Begegnung. Gerade zum jeweiligen Satzende habe aber das Gästeteam konsequenter gespielt und sich damit den Sieg erkämpft. „Trotzdem haben wir uns ebenbürtig präsentiert“, zog Oldenbostel ein positives Fazit.

SV Moslesfehn – TSV Bayer Leverkusen 3:0 (11:9, 14:12, 11.6). Ähnlich knapp war es zunächst auch in der zweiten Begegnung. Dabei machte es der SVM im ersten Abschnitt unnötig spannend. Mit 10:5 lagen die „Mossis“ bereits vorne, ließen die Rheinländerinnen aber noch einmal auf 9:10 verkürzen, ehe Karen Meyer mit einem Ass auf die Grundlinie den Sack zumachte. In die Verlängerung ging es im zweiten Satz: Moslesfehn legte beim 10:9 den ersten Satzball vor, Leverkusen schlug gleich drei Mal zurück, ehe eine Angabe der ansonsten stark aufspielenden Jana Hasenjäger ins Aus segelte.

„Die gegnerische Angabe über unsere rechte Seite hat uns zu Beginn echte Probleme bereitet, das hat dann aber gerade Sabine Grüning mit tollen Annahmen in den Griff bekommen“, berichtete Oldenbostel. Im letzten Durchgang behauptete sich der SVM dann von Beginn an. Nun mit Kathrin von der Pütten für Nane Ahrens im Zuspiel machte Moslesfehn den neunten Saisonsieg perfekt. „Besonders stark hat heute Karen Meyer gespielt. Egal ob aus der Angabe oder dem Rückschlag – sie hat mit jedem Ball für mächtig Druck in der Leverkusener Defensive gesorgt“, lobte der SVM-Trainer.

Nun folgt eine kurze Trainingspause, ehe der Fokus über den letzten Spieltag in Kellinghusen hin auf den Saisonhöhepunkt, der Heim-DM, gelegt wird.

NWZonline.de

www.faustballdm.de

Verkaufsstart Deutsche Meisterschaft Frauen und Männer Bundesliga

 die Veranstaltung

By | 2. Juni 2017

Deutsche Meisterschaft Frauen und Männer Bundesliga der erste Spieltag am: 19.08.2017, der  letzte Spieltag am: 20.08.2017

ist ab sofort im Vorverkauf verfügbar.

Mehr als 200 Nordwest Ticket Verkaufsstellen starten jetzt mit dem Verkauf.
Das Call Center unter 0421 36 36 36 ist über den Start informiert und die Veranstaltung ist in unseren Webshops z.B. unter

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mit Verkaufsstart buchbar.

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Moslesfehnerinnen verkraften Meyer-Ausfall nicht

By | 2. Juni 2017

von Sönke Spille

Moslesfehn Nur eine Woche nach der ersten Saisonniederlage hat es die Faustball-Frauen des SV Moslesfehn erneut erwischt. Ohne die fehlende Karen Meyer unterlagen sie dem VfL Kellinghusen glatt in drei Sätzen. Dazu war die Partie gegen den TSV Schülp hart umkämpft.

SV Moslesfehn – VfL Kellinghusen 0:3 (3:11, 6:11, 8:11). Im Duell mit dem VfL agierte Marisa Meyer als zweite Angreiferin und sorgte damit für eine große Lücke in der Abwehr. So präsentierten sich die Moslesfehnerinnen beinahe wie eine Schießbude. „Fast jeder Schlag war ein Punkt“, berichtete SVM-Spielerin Sabine Grüning von einem schwachen Defensivverhalten. Kaum ein Ball wurde vernünftig aufgebaut, gegen die stark aufspielenden Schleswig-Holsteinerinnen zu war das wenig. „Ehrlich gesagt hatte ich gehofft, dass wir gegen Kellinghusen besser mithalten können“, gestand Grüning.

TSV Schülp – SV Moslesfehn 2:3 (6:11, 8:11, 11:1, 11:6, 9:11). Bei den heißen Temperaturen ging es im Anschluss gegen den Gastgeber über die volle Distanz. „Dafür, dass es zuvor die deutliche Niederlage gegeben hat, haben wir gut angefangen“, erklärte Grüning. Nach 2:0-Satzführung gönnte sich ihr Team dann eine kleine Auszeit. Zu viele Eigenfehler, alleine fünf Angabenfehler im dritten Abschnitt, ließen den TSV zurückkommen und ausgleichen. In der entscheidenden Phase blieb der SVM dann aber konzentriert und holte sich die zwei Punkte. „Wichtig war es heute, dass wir den Anschluss nach oben halten. Das ist uns gelungen“, zog Grüning ein positives Resümee für den Spieltag.

In der Tabelle rutschte der DM-Ausrichter vorerst auf den vierten Platz ab. Mit 12:4 Zählern ist Moslesfehn aber punktgleich mit den besser platzierten Teams aus Schneverdingen und Kellinghusen und bleibt in Schlagdistanz.

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SV Moslesfehn im Abstiegskampf

Brettorfer Sieg im Abstiegskampf

By | 2. Juni 2017

Sönke Spille

Gegen Moslesfehn gewann der TVB in fünf Sätzen. Einen Tag später folgte in Kellinghusen eine weitere Niederlage.

Brettorf/Moslesfehn Der TV Brettorf hat das Duell im Tabellenkeller gegen den SV Moslesfehn gewonnen und sich damit etwas Luft im Abstiegskampf verschafft, auch wenn am Sonntag eine Niederlage folgte.

SV Moslesfehn – TV Brettorf 0:5 (3:11, 8:11, 10:12, 9:11, 4:11). Das war eine klare Sache: Ohne große Spannung aufkommen zu lassen, bezwang der TVB den SVM im Landkreis-Derby. Tim Lemke, Spielertrainer der Gäste ,setzte dabei von Beginn an auf die Erfahrung von Jens von Seggern im eigenen Angriff – mit Erfolg. Während die Platzherren mit vielen Eigenfehlern starteten, verwertete von Seggern beinahe jeden Ball zu Punkten. Eine wirkliche Besserung aus Moslesfehner Sicht folgte erst im dritten Abschnitt. Zu diesem Zeitpunkt hätte sich SVM-Coach Bodo Würdemann bereits am liebsten selbst eingewechselt. Stattdessen brachte er Tobias von der Pütten, mit dem das Moslesfehner Team, ohne den fehlenden Dominik Lübbers, deutlich stabiler wirkte.

So zwangen die Mossis den TVB in die Verlängerung des dritten Satzes – nur um auch diesen zu verlieren. Zu allem Überfluss verletzte sich dazu Angreifer Julian Lübbers zu Beginn des vierten Durchgangs, auf Florian Würdemann lag fortan die alleinige Last im Angriff. Während es in Satz vier noch einmal eng blieb, war der fünfte dann wieder eine klare Angelegenheit. Auf Brettorfer Seite machten neben dem stark beginnenden von Seggern auch Hauke Spille und Malte Hollmann mit guten Leistungen auf sich aufmerksam.

Bereits an diesem Freitag steigt in Brettorf zudem das Rückspiel gegen den SV Moslesfehn – auch hier werden wieder zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf vergeben.

Weiter am Tabellenende: der SV Moslesfehn um Tobias von der Pütten.

Moslesfehn verpasst ersten Sieg nur knapp

von Sönke Spille

Moslesfehn Die Moslesfehner Bundesliga-Faustballer warten weiter auf ihren ersten Saisonsieg. Bei ihrer Auswärtsreise nach Nordrhein-Westfalen war die Mannschaft von Trainer Bodo Würdemann aber ganz dicht dran.

TSV Hagen 1860 – SV Moslesfehn 5:2 (13:11, 7:11, 8:11, 13:11, 11:7, 11:5, 11:7). Bereits am Sonnabend in Hagen präsentierte sich Moslesfehn in guter Form. Mit einer 9:6-Führung starteten die Gäste, ehe Hagen den Satz noch drehte. Danach bestimmten die Mossis das weitere Spielgeschehen und drehten den Spielstand. „Hagen hatte in den ersten drei Sätzen keinen Zugriff auf uns, eigentlich hätten wir mit 3:0 in die Pause gehen müssen“, ärgerte sich Würdemann über das vergebene Satzpolster. Zum vierten Abschnitt wechselten die Hausherren, brachten Ex-Nationalspieler Olaf Machelett auf der Zuspielposition. Und mit ihm als Lenker wendete sich das Blatt. „Ab dem vierten Satz sind wir immer ein, zwei Bällen hinterhergelaufen und nicht mehr richtig ins Spiel gekommen“, berichtete Würdemann enttäuscht.

TV Voerde – SV Moslesfehn 5:4 (4:11, 11:9, 12:10, 6:11, 12:10, 14:15, 9:11, 11:5, 12:10). Nur ein Punkt fehlte zum ersten Saisonsieg – doch am Ende verließ der SVM das Feld wieder als Verlierer. Der Aufsteiger lieferte sich mit dem Tabellenzweiten einen offenen Schlagabtausch, bei dem sich Coach Würdemann besonders auf seine starke Defensive verlassen konnte. „Dazu hat Dominik Lübbers seine Sache auf der Zuspielposition richtig gut gemacht“, lobte der Gäste-Trainer. Bei der 10:9-Führung im neunten Satz verhinderte dann unglücklicherweise eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters die ersten zwei Saisonpunkte. „Die Jungs sind nach dieser knappen Niederlage natürlich super enttäuscht“, schilderte Würdemann. Zuversichtlich stimmte ihn aber die gute Leistung – mit dieser sei am nächsten Wochenende der erste Sieg möglich.

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Moslesfehn                      geht leer aus

Moslesfehn Nach den ersten beiden Spieltagen der noch jungen Feldsaison ist in der 1. Bundesliga Nord der Männer genau das eingetreten, was der SV Moslesfehn unbedingt vermeiden wollte. „Wir stehen schon wieder mit dem Rücken zur Wand“, sagte SVM-Trainer Bodo Würdemann nach den beiden Niederlagen am Wochenende beim VfL Kellinghusen und gegen die Berliner TS. Mit 0:6 Punkten steht der Aufsteiger als einzige sieglose Mannschaft am Tabellenende.

VfL Kellinghusen – SV Moslesfehn 5:3 (9:11, 11:7, 11:7, 11:9, 7:11, 11:9, 9:11, 11:7). Das Auswärtsspiel begann für die Moslesfehner wunschgemäß. Im ersten Satz führten fast alle Angaben von Florian Würdemann direkt zu einem Punkt – ein 11:9-Erfolg war der Lohn. Die folgenden drei Sätze verloren die Gäste dann alle nach dem gleichen Muster. „Wir waren lange dran, haben in der entscheidenden Phase aber nicht die Punkte gemacht“, berichtete Trainer Bodo Würdemann. Die Gäste ließen auch im weiteren Spielverlauf nichts unversucht, wechselten viel und nahmen immer wieder Umstellungen vor. Phasenweise konnten die Platzherren damit in Schwierigkeiten gebracht werden. Doch als Kellinghusen nach dem fünften Satz selbst den Angreifer wechselte, fand der VfL auch wieder in die Spur. „Trotz der Niederlage haben wir eigentlich ganz passabel gespielt“, meinte Würdemann.

SV Moslesfehn – Berliner TS 2:5 (1:13, 9:11, 11:9, 11:9, 6:11, 14:15, 8:11). Gegen den Mitaufsteiger aus der Hauptstadt hatten sich die Moslesfehner viel vorgenommen. Doch in den ersten beiden Durchgängen, die jeweils nach Führungen und zwei Satzbällen verloren wurden, gab es direkt eine kalte Dusche für die Landkreisler. Auch der vierte Satz wurde trotz einer 10:4-Führung noch zur Zitterpartie – diesmal aber war der SVM erfolgreich. Nach dem Satzausgleich wuchs die Hoffnung im Moslesfehner Lager, das Spiel für sich entscheiden zu können. Doch im fünften Abschnitt folgte direkt wieder der Einbruch. „Wir waren in einigen Situationen zu unkonzentriert in der Abwehr. Auch der Spielaufbau war nicht genau genug. Letztendlich haben wir es uns selbst kaputt gemacht“, meinte SVM-Trainer Würdemann.

Michael Hiller

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Lokalsportredaktion
Redaktion Wildeshausen

 

SVM-Kräfte reichen nur für eine Partie

By | 24. Mai 2017

von Sönke Spille

Moslesfehn Die Frauen des SV Moslesfehn haben am dritten Spieltag der Faustball-Bundesliga für viel Verwunderung gesorgt. Erst setzte sich der SVM im Spitzenspiel gegen Schneverdingen durch, dann folgte eine Niederlage gegen Aufsteiger Leverkusen.

TV Jahn Schneverdingen – SV Moslesfehn 1:3 (11:7, 9:11, 5:11, 10:12). Im Spitzenspiel der bis dahin noch ungeschlagenen Teams setzte sich Moslesfehn durch. „Wir haben den Start komplett verpennt“, ärgerte sich Betreuer Manfred Grüning. Ab dem zweiten Satz wurde seine Mannschaft dann aber stärker, nutzte auch die nachlassenden Kräfte bei den Gegnerinnen gekonnt aus. Im vierten Durchgang stellte der TV Jahn noch einmal um und bäumte sich gegen die drohende Niederlage auf. Der SVM behielt die Ruhe und schaffte den Sieg im Topspiel.

TSV Bayer Leverkusen – SV Moslesfehn 3:1 (11:6, 11:8, 10:12, 11:8). Überraschend folgte nur eine Stunde später die erste Saisonniederlage gegen Leverkusen. Der Aufsteiger hatte bereits an den ersten Spieltagen auf sich aufmerksam gemacht, sorgte nun für den ersten richtigen Coup. Zunächst legten die Rheinländerinnen eine 2:0-Satzführung vor. „Im zweiten Satz haben wir bereits mit 9:6 geführt, dann aber zu viele Angabenfehler gemacht“, so Grüning. Im dritten Abschnitt konnten die Moslesfehnerinnen nach einigen Spielerwechseln noch einmal verkürzen, dann machte Bayer 04 mit Nachwuchsangreiferin Marie Hodel den Sieg klar. „Bei den heißen Temperaturen haben unsere Kräfte immer mehr nachgelassen. Leverkusen stand kompakt, wird sind nicht durchgekommen“, schilderte der SVM-Betreuer die erste Saisonniederlage.

Damit rutschten die Mossis in der Tabelle auf den zweiten Rang zurück, müssen sich nun gegen Kellinghusen und Schülp behaupten.

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Aktuell

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