DM-Bilanz fällt sehr positiv aus

By | 28. August 2017

Zufrieden: Arnold von der Pütten

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Michael Hiller

Moslesfehn Es gab nicht viel zu beanstanden für Arnold von der Pütten. „Kleinigkeiten hat man immer mal, wo es nicht so läuft wie geplant“, meinte der Organisationschef des SV Moslesfehn in seinem Fazit zur Deutschen Meisterschaft im Feldfaustball der Frauen und Männer. „Sicherlich hätte das Wetter etwas besser sein können, aber insgesamt betrachtet hatten wir – gemessen an den Vorhersagen – sogar noch Glück“, meinte von der Pütten. Ausgerechnet die Finalspiele sowie die Siegerehrung wurden von strömendem Regen begleitet – ansonsten hielten sich die Niederschläge in Grenzen.

Sehr zufrieden war der Moslesfehner auch mit dem Zuschauerzuspruch. An beiden Tagen zusammen hätten knapp 3000 Zuschauer die zwölf DM-Spiele verfolgt. „Im Vorfeld gab es ja ein paar Bedenken, die DM auf einer so kleinen Anlage wie in Moslesfehn auszutragen. Aber im Nachhinein war es eine sehr gute Entscheidung. Durch die Kompaktheit waren alle nah dran und es herrschte gute Stimmung“, sagte Ulrich Meiners, Präsident der Deutschen Faustball-Liga. Meiners lobte den SV Moslesfehn für die tadellose Ausrichtung der zweitägigen Veranstaltung.

Dieses Lob gab von der Pütten direkt an die rund 120 Helfer seines Vereins sowie vom Wardenburger TV weiter. „Ich kann mich nur bei allen für ihren Einsatz bedanken!“ Er freute sich außerdem, dass auch bei vielen Nicht-Faustballern unter den Zuschauern der Funke übergesprungen sei und der Sport eine große Begeisterung ausgelöst habe.

Michael Hiller

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Die Video der DM findet Ihr hier bei Sportdeutschland.TV Soweit ich weiß werden hier noch einzelne Spiele ergänzt, da der Stream gerade am Ende des Männerfinales abgebrochen ist.

 

Goldmedaille geht im Regen baden

By | 28. August 2017

Alles gegeben: Bei der Deutschen Meisterschaft in Moslesfehn kämpften sich die Frauen des Ahlhorner SV um Janna Köhrmann (von links), Imke Schröder und Pia Neuefeind bis ins Endspiel vor.

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Michael Hiller

Im Halbfinale spielten die Ahlhornerinnen stark auf. Gegen Dennach wehrte das Team drei Matchbälle ab.

Moslesfehn Zum strömenden Regen kamen am Sonntagnachmittag auch noch ein paar Tränen: Die Faustballerinnen des Ahlhorner SV haben bei der Deutschen Meisterschaft die Goldmedaille verpasst. Im Endspiel unterlag die Mannschaft von Trainerin Edda Meiners dem Titelverteidiger TV Jahn Schneverdingen mit 1:3 (11:9, 8:11, 6:11, 7:11) und musste sich wie schon im vergangenen Jahr mit dem zweiten Platz begnügen. Damit setzte sich gleichzeitig das mit Abstand jüngste Team bei dieser DM durch.

Die Neuauflage des Vorjahresendspiels startete zunächst noch bei Sonnenschein. Trainerin Meiners vertraute erneut der Formation, die am Vortag im Halbfinale den TSV Dennach ausgeschaltet hatte. Pia Neuefeind spielte am Schlag, Imke Schröder übernahm die Angaben sowie die Vorne-Rechts-Position, und in der Abwehr agierten Janna Köhrmann, Sarah Reinecke und Jacqueline Zaddach.

Jahn steigert sich

Die Führung wechselte mehrmals hin und her. Beim Stand von 7:8 nahm der amtierende Hallenmeister aus Ahlhorn eine Auszeit. Mit drei Punkten in Folge erarbeitete sich der ASV Satzbälle, von denen Neuefeind den zweiten verwandelte. Doch davon zeigten sich die Spielerinnen aus der Lüneburger Heide alles andere als beeindruckt. Viel mehr war es beeindruckend zu beobachten, welche Antwort die Jahn-Mannschaft – bestückt mit mehreren U-18-Spielerinnen – auf den Satzrückstand gab. Schnell ging Schneverdingen mit 4:1 in Führung. Ahlhorn nahm seine Auszeit. „Mehr Körperspannung, und ihr müsst die Punkte machen wollen“, forderte ASV-Betreuer Thomas Neuefeind. Sein Team kämpfte sich auf 5:6 heran, hatte dann aber großes Pech, dass auf dem tiefen Geläuf gleich zwei Bälle im Spielaufbau unerreichbar versprangen. Mittlerweile hatte auch starker Regen eingesetzt, und Ahlhorn kam ins Schwimmen. „Unsere Niederlage hatte letztendlich aber nichts mit den äußeren Umständen zu tun“, wusste Angreiferin Pia Neuefeind und erkannte gleichzeitig die starke Leistung der Gegnerinnen an. „Schneverdingen hat wirklich stark gespielt.“

So gelang es den Ahlhornerinnen im weiteren Verlauf kaum noch einmal, die starke Jahn-Abwehr um die überragende Laura Kauk zu überwinden. Mitte des dritten Satzes setzten sich die „jungen Wilden“ gegen das routinierte ASV-Team entscheidend ab. Ähnlich verlief auch der vierte Satz. Nach dem 3:6-Rückstand und einer Auszeit kam Ahlhorn wieder auf 6:7 heran, doch dann punktete Schneverdingen dreimal in Folge und hatte Matchbälle. Mit einer starken lang servierten Angabe, unerreichbar für Zaddach und Reinecke, beendete Aniko Müller die Partie.

„Das war die Krönung“

„Das war die Krönung der Saison“, freute sich Jahn-Kapitänin Hinrike Seitz, mit 25 Jahren die älteste Spielerin ihres Teams. „Wir haben eine sehr junge Mannschaft, und ich bin einfach nur stolz auf die Mädels“, sagte Seitz. Im Ahlhorner Lager herrschte hingegen direkt nach dem verlorenen Finale große Enttäuschung. „Das letzte Spiel einer Meisterschaft möchte man natürlich immer gewinnen“, sagte Abteilungsleiter Ulrich Meiners. „Vizemeister zu werden ist aber auch schön“, betonte er.

Und diese Silbermedaille hatten sich die Ahlhornerinnen dank ihrer starken Leistung im Halbfinale beim 3:2-Sieg gegen Dennach (6:11, 11:9, 9:11, 15:13, 11:7) auch wahrlich verdient. „Das war ein richtig starkes Spiel“, sagte Ulrich Meiners. In einem wahren Faustballkrimi geriet Ahlhorn im vierten Satz fast schon auf die Verliererstraße. Drei Matchbälle mussten die ASV-Frauen abwehren, um dann nervenstark mit 15:13 den Entscheidungssatz zu erkämpfen. Hier lieferten sich beide Teams viele lange Ballwechsel. Am Ende hatte Ahlhorn die Nase knapp vorne und revanchierte sich damit für die Finalniederlagen im diesjährigen Europacup.

Michael Hiller

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In der Schlussphase flattern die Nerven

By | 28. August 2017

Bittere Niederlage: Der SV Moslesfehn um Karen Meyer (links) und Sabine Grüning verlor gegen Dennach.

Bild: M. Hiller

Südmoslesfehn Der Auftritt der Gastgeberinnen war am Samstag nur von kurzer Dauer: Bereits im Qualifikationsspiel mussten sich die Faustball-Frauen des SV Moslesfehn bei ihrer Heim-DM aus dem Turnier verabschieden. Gegen den favorisie rten Europacupsieger TSV Dennach unterlagen die Moslesfehnerinnen im Auftaktspiel des Turniers knapp mit 2:3 (14:15, 12:10, 9:11, 11:7, 8:11).

„Trotz der Niederlage können wir stolz auf eine starke Leistung sein“, resümierte SVM-Trainer Till Oldenbostel die Partie. Nach einem heftigen Wolkenbruch kurz vor Beginn der DM-Eröffnung mussten sich beide Mannschaften auf die widrigen Platzverhältnisse auf dem Center-Court einstellen. Das gelang den Gästen aus Dennach zunächst deutlich besser, und so ging der Tabellenzweite der Süd-Bundesliga um Nationalspielerin Sonja Pfrommer am Schlag mit 5:2 in Führung. Doch Moslesfehn ließ sich nicht abwimmeln, sondern hatte beim Stand von 10:9 plötzlich sogar selbst Satzball. Diesen wehrte Pfrommer aber mit einem Angabenpunkt ab, und in der Verlängerung hatte ihr Team dann das glücklichere Ende für sich gepachtet.

Genau andersherum gestaltete sich der Verlauf des zweiten Durchgangs: Diesmal hielt der SVM beim 8:10 dagegen und holte sich mit vier Punkten in Folge den Satzausgleich. Im dritten Abschnitt war der TSV wieder tonangebend und setzte sich am Ende knapp durch. Doch die Antwort der Gastgeberinnen, angefeuert von vielen Schlachtenbummlern, ließ auch jetzt nicht lange auf sich warten. Mit einer sehr starken Leistung gelang erneut der Satzausgleich. Das gab den Gastgeberinnen scheinbar etwas Schwung für den entscheidenden fünften Satz. Bis zum 5:3 lief auch alles optimal, die Fans – und vielleicht auch die Spielerinnen – des SVM träumten schon vom Halbfinaleinzug. Doch dann begann das große Nervenflattern. Trotz einer 6:5-Führung beim Seitenwechsel konnte Moslesfehn den Vorteil nicht nutzen. Ausgerechnet die Angabenspezialistin Karen Meyer, die bis dahin nahezu fehlerfrei gespielt hatte, wurde in dieser Phase zur tragischen Figur: Beim Stand von 8:8 schlug sie erst eine Angabe seitlich ins Aus, dann pfiff Schiedsrichterin Uta Reinecke einen Übertritt ab. Dennach nutzte anschließend den ersten Matchball zur Entscheidung.

Während einige SVM-Spielerinnen noch länger mit der Enttäuschung über diese Niederlage zu kämpfen hatten, fand Trainer Oldenbostel relativ schnell die passenden Worte. „Zwischen den Teams war kein Unterschied zu erkennen. Am Ende hat das Quäntchen Glück den Ausschlag gegeben, außerdem war Dennach abgezockter.“

Auch bei Angreiferin Sabine Grüning überwog die Zufriedenheit über eine gute Leistung. „Im Vergleich zu den letzten Saisonspielen konnten wir uns erheblich steigern. Natürlich ist die Niederlage aufgrund des Spielverlaufs ärgerlich. Aber unser Hauptziel, ein gutes Spiel abzuliefern, haben wir erreicht.“

Michael Hiller

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SVM-Frauen treffen auf Dennach

By | 3. August 2017
Schirherrin der Frauen DM Atrid Grotelüschen CDU MDL mit Anne-Marie Glowienka und der 1. Frauenmannschaft des SVM

Schirherrin der Frauen DM Atrid Grotelüschen CDU MDL mit Anne-Marie Glowienka und der 1. Frauenmannschaft des SVM

Landkreis Die Punktspiele der Feldfaustballsaison in der 1. Bundesliga der Männer und Frauen sind abgeschlossen – die Teilnehmerfelder und die Spielpaarungen für die Deutschen Meisterschaften in Moslesfehn am 19./20. August stehen fest.

Bei den Frauen ist der SV Moslesfehn als DM-Gastgeber automatisch für das Turnier qualifiziert, auch wenn es sportlich gerechnet als Tabellenvierter der Nord-Staffel eigentlich nicht gereicht hätte. Bitter ist dies in erster Linie für den VfL Kellinghusen, der als Tabellendritter seinen Startplatz für den SVM räumen muss. Die Moslesfehnerinnen treten bei der Heim-DM im Qualifikationsspiel gegen den Tabellenzweiten der Süd-Bundesliga, den TSV Dennach, an.

Der Sieger dieser Partie trifft auf den Ahlhorner SV, der als Staffelsieger der Nord-Bundesliga schon direkt im Halbfinale steht. Gleiches gilt für den TSV Calw (1. Süd), dessen Halbfinalgegner zwischen dem Titelverteidiger TV Jahn Schneverdingen (2. Nord) und TV Eibach (3. Süd) ermittelt wird.

Bei den Männern bestreitet der Ahlhorner SV (3. Nord) sein Qualifikationsspiel gegen den TV Wünschmichelbach (2. Süd). „Für uns ist das ein unbekannter Gegner“, sagt ASV-Trainer Karsten Bilger. Außerdem stehen sich der TV Voerde (2. Nord) und der TV Schweinfurt-Oberndorf gegenüber. Im Halbfinale wartet der VfK Berlin (1. Nord) auf Ahlhorn beziehungsweise Wünschmichelbach. Auch Titelverteidiger TSV Pfungstadt steht bereits in der Runde der besten Vier.

Michael Hiller

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Moslesfehner Steigerungspotenzial vor Heim-DM

By | 3. August 2017

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Axel Brammer MDL und SPD Heino Bütow auf der Moslesfehner Sportanlage

Südmoslesfehn Gleich zwei Niederlagen am letzten Spieltag der regulären Saison mussten die Faustballerinnen des SV Moslesfehn einstecken. In Schleswig-Holstein unterlag die Mannschaft von Trainer Till Oldenbostel gegen den TSV Schülp und den VfL Kellinghusen jeweils mit 1:3.

SV Moslesfehn – TSV Schülp 1:3 (11:7, 9:11, 12:14, 3:11). Eigentlich gelang den Moslesfehnerinnen der bessere Start gegen den Tabellensechsten aus Schülp. In Vorbereitung auf die Heim-DM hatte sich Coach Oldenbostel noch einmal eine starke Leistung seiner Mannschaft gewünscht, ab dem zweiten Durchgang wendete sich das Blatt aber zusehends. „Wir haben Schülp mit unserem Spiel stark gemacht“, ärgerte sich der SVM-Coach.

SV Moslesfehn – VfL Kellinghusen 1:3 (9:11, 11:7, 10:12, 5:11). Auch im zweiten Duell gab es kein Erfolgserlebnis für die Mossis. Kellinghusen, in der Tabelle vor dem DM-Gastgeber platziert, präsentierte sich deutlich stärker. „Wir haben immer nur am Anfang den nötigen Druck gemacht“, berichtete Oldenbostel. Dann übernahm der VfL das Kommando und brachte trotz zwischenzeitlichen Ausgleichs den Sieg ins Ziel. „Wir waren einfach nicht konsequent genug“, haderte der Moslesfehner Trainer nach der Partie. Dazu brachten auch kritische Schiedsrichterentscheidung seine Spielerinnen aus dem Konzept.

„Wenn die Leistung vom Wochenende alles ist, was wir drauf haben, dann werden wir bei der DM am Sonntag nur noch zuschauen“, mahnte Oldenbostel. Für die Wochen bis zum Saisonhighlight verordnete der junge Übungsleiter nun drei Trainingseinheiten wöchentlich. „Zuletzt haben wir verstärkt in der Abwehr und im Zuspiel gearbeitet, nun legen wir den Fokus noch einmal auf den Angriff“, so der gebürtige Bardowicker. Dazu soll sein Team bei den Niedersachsen Open am kommenden Wochenende in Delmenhorst noch einmal Spielpraxis sammeln. „Trotz des Rückschlags heute bin ich mit Blick auf die Deutsche Meisterschaft guter Dinge“, erklärt Oldenbost

von Sönke Spille

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TV Eibach verzichtet auf DM

By | 3. August 2017

Südmoslesfehn Mit zwei Siegen am letzten Spieltag in der 1. Frauen-Bundesliga Süd hatten sich die Faustballerinnen des TV Eibach überraschend die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Moslesfehn (19. und 20. August) gesichert. An der DM nimmt das Team aus dem Nürnberger Stadtteil aber nicht teil. Das bestätigte Andreas Schröder, Faustball-Abteilungsleiter des TV Eibach.

Zu viele Urlauberinnen

Die Qualifikation zur DM sei vor Beginn der Feldsaison nicht ansatzweise zu erwarten gewesen, vielmehr hatte sich die junge Mannschaft den Nichtabstieg als Ziel gesetzt. „Bei der Urlaubsplanung wurde der Termin der DM zu Saisonbeginn nicht berücksichtigt“, so Schröder. Urlaubsbedingt könne man nun keine konkurrenzfähige Mannschaft stellen – deswegen wolle man auf den Startplatz verzichten.

Ulrich Meiners, Präsident der Deutschen Faustball-Liga, kann die Entscheidung aus sportlicher Hinsicht durchaus nachvollziehen. „Dennoch ist das äußerst ungewöhnlich. So einen Fall hat es noch nie gegeben, eigentlich fährt jede qualifizierte Mannschaft zu einer DM“, sagte Meiners, der am Sonntagabend von der Entscheidung der Eibacherinnen informiert wurde.

Nachrücker ist der  FSV Hirschfelde

Wer nun den Platz des TVE einnimmt, sei noch offen und „in diesem Fall auch nicht in der Spielordnung eindeutig geregelt“, so Meiners. Als Nachrücker kämen aus der Süd-Bundesliga der FSV Hirschfelde (4. Platz) oder TV Segnitz (5.) in Frage. Auch der VfL Kellinghusen habe sich bereits bei Meiners gemeldet. Kellinghusen hatte in der Nord-Staffel Platz drei belegt und wäre damit sportlich für die DM qualifiziert gewesen. Jedoch wurde den Schleswig-Holsteinerinnen zum Verhängnis, dass der SV Moslesfehn (Tabellenvierter) als DM-Ausrichter von seinem automatischen Startrecht profitiert. „Wir müssen das kurzfristig in dieser Woche klären“, kündigte Meiners an.

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Moslesfehn fiebert DM entgegen

By | 3. Juli 2017

Freuen sich auf die Deutsche Meisterschaft: das Team des SV Moslesfehn mit Pokalspenderin Annemarie Glowienka (5. von links) und Schirmherrin der Frauen Astrid Grotelüschen (8. von links) Bild von Sönke Spille
Der SVM trägt die Deutsche Meisterschaft am 19. und 20. August aus. Dabei zieht Arnold von der Pütten hinter den Kulissen die Fäden. Große Tribünen bringen die Stadionatmosphäre an die Korsorsstraße.

Südmoslesfehn Eine Deutsche Feldmeisterschaft der Männer und Frauen in der Gemeinde Wardenburg: Wer sich an die letzte Austragung mit dem SV Moslesfehn als Ausrichter erinnert, gehört schon etwas länger zum Faustballgeschäft. 1995 war es, als der SVM unter freiem Himmel die besten deutschen Männer- und Frauenteams der Republik in Wardenburg begrüßte – 22 Jahre später kommt es am 19. und 20. August nun zur Neuauflage. Und während die Organisatoren damals noch in das Stadion des VfR Wardenburg umzogen, findet die Meisterschaft 2017 nun auf dem Gelände in Südmoslesfehn statt.

„Wir werden mit einer Sitzplatz- und einer Stehtribüne richtige Stadionatmosphäre schaffen“, verspricht Arnold von der Pütten, der auch bei der letzten Feldaustragung im Hintergrund die Fäden zog. Erfahrung haben er und der Verein allemal. 2009 und 2010 richtete der SV Moslesfehn die Hallen-DM der Frauen in Hundsmühlen aus, 2012 und 2013 trug die Hallen-DM der Männer in der EWE-Arena die Handschrift von der Püttens.

Gedrehtes Spielfeld

Nun also wieder eine Freiluftveranstaltung – und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. „Der Kartenverkauf ist Anfang des Monats angelaufen“, berichtet von der Pütten. So seien die ersten Bestellungen bereits eingegangen, viele weitere sollen dann folgen, wenn auch die Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft feststehen.